Meditation

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass uns regelmäßige Meditationspraxis gelassener macht und wir resistenter gegenüber Stress werden. Unser Atem öffnet uns die Tore zum Hier und Jetzt: Achtsamkeits-Meditation lässt uns mit Körper und Geist im jetzigen Moment ankommen. Achtsame Körpermeditation (Bodyscan), Sitzmeditation und Gehmeditation sind Teil der Achtsamkeits-Meditation.

Klang als Weg in die Meditation

Am Anfang kann es schwer sein, die Stille „zu ertragen“; das schreckt viele Menschen davon ab zu meditieren. Während das Aufrechterhalten einer regelmäßigen Meditationspraxis Disziplin voraussetzt, bin ich der festen Überzeugung, dass wir uns den Einstieg so leicht und spielerisch wie möglich machen dürfen.

Klangschalen machen die ersten Erfahrungen mit Meditation einfacher. Die Klänge werden von Natur aus als meditativ wahrgenommen und weisen den Weg nach Innen. Sie geben Halt und dienen als etwas, auf das man sich konzentrieren kann. So fällt es leichter, den Weg in die Meditation zu finden.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Klangschalen unterstützend einzusetzen. So kann eine Meditation zum Beispiel anfangs im Hintergrund und leise ausschleichend mit Klangschalen begleitet werden.  Auch eine offene Meditation ist denkbar, in der nur die Klangschalen zu hören sind (ohne gesprochenes Wort. Eine Möglichkeit der Entschleunigung ist zum Beispiel eine offene Meditation, bei der ein Klang vollkommen verklingt, bevor die Klangschale neu angeschlegelt wird.

Das Aufrechterhalten einer regelmäßigen Meditationspraxis setzt eine gewisse Disziplin voraus, die jeder selbst entwickelt. Hier haben auch Klangschalen ihre Grenzen und mit fortlaufenden Übungsstunden werden diese immer mehr in den Hintergrund treten. Gerade am Anfang haben sie sich als einladendes Element, das in die Stille begleitet, als hilfreich und wohltuend erwiesen.

Neben den bereits genannten Formen der Meditation mag ich es sehr, Metta-Meditation mit Klang zu verbinden. Diese Meditation wird auch „Meditation der bedingungslosen Freundlichkeit“ oder „Meditation der liebenden Güte“ genannt.